‚Soziale‘ Medien wie LinkedIn (und Suchmaschinen wie Google) werden von technischen Algorithmen ‚angetriebenen‘. Diese steuern (filtern), wer welche Inhalte zu sehen bekommt.
Wer also möchte, dass seine Botschaft ankommt, der muss vor allem für den Algorithmus schreiben. Der eigentliche Empfänger rückt in den Hintergrund.
(Ergänzend) wollen wir „echte Menschen“ (wieder) ins Spiel bringen, um Inhalte zu beurteilen und manuell an persönliche Kontakte weiterzuleiten, welche diese Beiträge wert-voll finden und davon erfahren sollten.
Menschen können bei der riesigen Menge an Inhalten nicht mit der Technologie mithalten. Sie sind aber bei der Qualität der Auswahl und Bewertung von Inhalten mindestens ebenbürtig, wenn nicht gar überlegen. Und auch wenn jedes persönliche Netzwerk nur einen kleinen Ausschnitt einer Plattform darstellt: Das Phänomen von Inhalten, die ‚viral‘ gehen, zeigt das Potenzial von persönlichen Empfehlungen auch in Bezug auf die quantitative Reichweite.
(wir arbeiten an einem Manifest – hier findest Du den Draft)
und leite gezielt und aktiv weiter, was Du für andere wert-voll findest.
Du bist Teil Deines ganz persönlichen sozialen Netzwerks, unabhängig davon, auf welchen technischen Plattformen sich die Menschen, die Du kennst, bewegen.
Auf den technischen Plattformen bestimmen die technischen Algorithmen der Betreiber, wer welche Botschaften zu sehen bekommt.
Zusätzlich bieten die Plattformen Dir aber auch die Möglichkeit, Botschaften direkt an andere User weiterzuleiten. Hier kannst Du ins Spiel kommen:
Als Teil des „Human Algorithmus“ nutzt Du die technischen Möglichkeiten zur direkten Weiterleitung
Die wichtigste Ressource, die Du als Teil des Human Algorithmus mitbringst, ist Deine Urteilskraft. Nutze sie gut. Qualität ist zentral.
Die erste Spiel-Regel zielt deshalb auf die qualitative Dimension des Human Algorithmus:
Deine Aufgabe als „Hub“ ist es, zwei Qualitäten zu bewerten: Den Inhalt des Beitrags, und die Relevanz für den Empfänger, an den Du weiterleiten könntest.
Bevor du einen Beitrag weiterleitest, stelle also sicher, dass er:
Die zweite Ressource, die Du als Teil des Human Algorithmus mitbringst, ist Deine Reichweite.
Die Wirkung des Human Algorithmus wächst natürlich mit der Anzahl der Hubs.
Deshalb zielt die zweite Spiel-Regel auf die quantitative Dimension des Human Algorithmus:
Was könnte verbessert werden? Was sollten wir ergänzen?
Diese Regeln gelten natürlich nur für Inhalte Dritter, die Du weiterleitest und nicht für Deine eigenen, die Du selbst verfasst.
Bei Deinen eigenen Inhalten darfst Du natürlich hoffen, dass ein anderer „menschlicher Hub“ als Teil des Human Algorithmus bei der Anwendung der Spiel-Regeln zum Ergebnis kommt, dass auch Dein Beitrag wert-voll für jemanden aus seinem oder ihrem sozialen Netz ist und ihn weiterleitet… 😎